Barca verprellt Mitarbeiter wegen Griezmann

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Der Transfer-Hickhack um Antoine Griezmann und dem FC Barcelona ist um eine weitere Posse reicher – zum Leidwesen der Barca-Mitarbeiter.

Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten will es Barca bis Freitag schaffen, genug Kredite aufzunehmen, um den Deal endlich klarzumachen. Dass dabei offenkundig auch die gesamte Mitarbeiterschaft leiden musste, kommt nun ans Tageslicht. Nach Informationen von AS sind diverse Barca-Angestellte im Juni nicht rechtzeitig bezahlt worden. Grund: es war einfach kein Geld da.

Anscheinend versucht Barca alles, um den Transfer zu realisieren und finanziell zu stemmen.

Barca kämpft um Kredite

Seit Tagen und Wochen, um genau zu sein: seit jenem Video, seit jener schlichten Botschaft, die Griezmann in die Welt entsandt hat, dass er verschwinde, dass seine Zeit bei Atlético Madrid abgelaufen sei – seit jenem 14. Mai ist das Theater groß.

Dass sich der Wechsel als derart schwierig erweisen würde, hätte wohl Griezmann selbst nie gedacht. Seine Ausstiegsklausel lag zum Zeitpunkt des Videos noch bei 200 Millionen Euro, seit dem 1. Juli ist sie auf 120 Millionen Euro geschrumpft. Ein Schnäppchen in diesen dekadenten Zeiten, würde man fast meinen. Doch der Schein trügt.

Denn Barca kann die Summe nicht zahlen, zumindest noch nicht. Laut Marca sind die Katalanen soeben dabei, diverse Banken anzupumpen, um das Geld herbeizuschaffen. In Spanien gilt: zieht ein Klub die Ausstiegsklausel, muss er das Geld bei La Liga hinterlegen. Dieser zahlt es dann an den jeweiligen Verein weiter. Klingt einfach, ist es bei Griezmann aber nicht.

Da Barca das Geld nicht hatte, fragte man bei Atlético nach, ob nicht eine bequeme Ratenzahlung möglich sei. Die Madrilenen lehnten vehement ab und verwiesen auf die volle Zahlung. Also sollte Griezmann das Geld selbst bei La Liga hinterlegen, um sich freizukaufen.

Nach Informationen von Sport untersuchte Barca dabei, wie der Franzose vorgehen kann, ohne sich steuerlich zu schaden. Es sei nach einem Weg gesucht worden, der es möglich mache, so wenig wie möglich an Zusatzsteuern an den Fiskus abzutreten, schrieb das Blatt.

Urlaubsfrist endet am Freitag

Als wäre es damit nicht genug an Theater, spielte sich im Hintergrund die nächste Farce ab: Griezmann erschien nicht zum Trainingsauftakt Atléticos am 7. Juli und zog damit die größtmögliche Empörung auf sich. Der 28-Jährige verwies auf seinen Urlaubsanspruch von 30 Tagen, der zu diesem Zeitpunkt noch galt.

Atlético leitete ESPN zufolge dennoch ein Strafverfahren ein, dessen Ausgang ungewiss ist. Die Rede war von einer Strafe in Höhe von 200.000 Euro. Griezmann zog sein Fernbleiben knallhart durch, am Freitag, dem 12. Juli, sind besagte 30 Tage indes abgelaufen.

Sollte der Transfer bis dahin wirklich über die Bühne gehen, taucht ein nächstes Problem auf: Wie Marca berichtet, wird der Rasen im Camp Nou neu verlegt. Dadurch fiele eine öffentliche Vorstellung aus. Auch das Mini Estadi ist wegen einer Zirkus-Veranstaltung nicht benutzbar.

Wie passend …

Source: sport1.de