Die "Queen of Ally Pally" rockt auch die Premier League

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Fallon Sherrock hat Donnerstagabend einmal mehr Darts-Geschichte geschrieben: Als erste Frau bestritt sie ein Match in der unibet Premier League Darts – und was für eines!

Gegen Glen Durrant, BDO-Weltmeister der Jahre 2017, 2018 und 2019, stand die 25-Jährige vor dem Sieg, freute sich am Ende aber genauso über ein achtbares 6:6. Den ersten Sieg einer Frau in diesem Wettbewerb verspielte Sherrock im zwölften Leg.

Nach ihren sensationellen Auftritten bei der WM 2020 hatte die PDC die 25-Jährige als eine von insgesamt neun „Herausforderern“ (Challenger) ausgewählt, die neben den neun gesetzten Profis am Turnier teilnehmen.

Fans feiern Sherrock

Bereits beim Walk-In auf die Bühne wurde Sherrock von den Zuschauen in Nottingham frenetisch gefeiert. Viele Fans hatten sich in rosa gekleidet und Perücken mit langen blonden Haaren auf ihren Köpfen. 

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Mit dem Druck, die ganze Aufmerksamkeit des Abends auf ihrer Seite zu haben, ging sie sehr gut um. Bis zum Stande von 3:3 brachten Sherrock und Durrant die Legs mit eigenem Anwurf durch. 

Sherrock gelingt das erste Break

Dann begann die Partie an Fahrt und an Dramatik zuzunehmen. Mit einem Check-Out von 92 Punkten gelang Sherrock das erste Break. Im darauffolgenden Leg vergab Durrant drei Möglichkeiten sich das Break zurückzuholen – und sah sich einem 3:5-Rückstand entgegen. 

Gleiches Bild bei Sherrocks nächstem Anwurf. Durrant schaffte es wieder nicht das Leg mit drei Pfeilen zu beenden – dieses Mal ließ er 16 Punkte stehen. 

Sherrock führte mit 6:4, die Stimmung in der Halle war auf ihrem Höhepunkt. 

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Durrant rettet sich zum Remis

Durrant behielt jedoch die Nerven. Zuerst brachte er seinen eigenen Anwurf durch, dann rettet er sich mit einem Treffer in die Doppel-16 noch das Unentschieden. 

Trotz der vergeben Chance auf den Sieg hat Sherrock ein weiteres Mal bewiesen, dass sie mit den besten männlichen Darts-Spielern der Welt mithalten kann. 

Das beweist auch ein Blick auf die Statistik. Ihre Check-Out-Quote lag bei 50 Prozent. Durrant schwächelte auf die Doppel und kam auf lediglich 22,73 Prozent. 

Source: sport1.de