FA-Cup-Triumph! Aubameyang schießt Gunners nach Europa

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Ein Ex-BVB-Star schießt die Gunners nach Europa:

Pierre-Emerick Aubameyang hat den englischen Rekord-Pokalsieger FC Arsenal zum 14. Triumph im FA-Cup geführt. Mit zwei Toren (28./67. Minute) entschied der Ex-Dortmunder das Finale des ältesten Fußball-Pokalwettbewerbs der Welt und sicherte seinem Team einen 2:1 (0:1)-Sieg gegen den FC Chelsea.

Nach dem enttäuschenden achten Platz in der Premier League zog Arsenal damit – erneut ohne Rio-Weltmeister Mesut Özil – zumindest noch in die Europa League ein. (das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER

Dabei hatte ein weiterer früher Star von Borussia Dortmund zunächst für lange Gesichter gesorgt: Bereits nach fünf Minuten war Arsenal durch ein Blitztor von Christian Pulisic in Rückstand geraten.

Aubameyang trifft mit Traumlupfer

Die Blues, die in der Schlussphase Mateo Kovacic mit Gelb-Rot verloren (73.), verpassten einen goldenen Abschluss der erfolgreichen Debütsaison der Klublegende Frank Lampard auf der Trainerbank. Als Vierter hatten sie sich aber bereits für die Champions League qualifiziert.

Nach dem frühen Rückstand brauchte Arsenal eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Mit seiner Geschwindigkeit und seiner Kaltschnäuzigkeit sorgte Aubameyang für den Ausgleich. Cesar Azpilicueta konnte den Gabuner nur mit einem Griff an die Schulter stoppen. Den Elfmeter, der auch dem Videobeweis standhielt, verwandelte Aubameyang souverän.

Beinahe hätte es kurz vor der Pause einen weiteren Strafstoß für die Gunners gegeben, Nicolas Pepe kam aber knapp vor dem Strafraum zu Fall.

Der Freistoß von Alexandre Lacazette strich am Pfosten vorbei. Aubameyang belohnte Arsenal im zweiten Durchgang für die Leistungssteigerung mit dem Siegtor – und das mit einem Traumlupfer über Chelseas Keeper Willy Caballero.

Werner erlebt Niederlage auf Tribüne

Zum Chelsea-Tross im leeren Wembley-Stadion gehörte bereits Nationalspieler Timo Werner, der für 53 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Blues wechselte. Der 24-Jährige, der auf das Finalturnier der Champions League mit den Sachsen verzichtet, ist für seinen neuen Klub aber noch nicht spielberechtigt.

Bei Arsenal zählte Özil erneut nicht zum Kader. Der Weltmeister von 2014, der noch ein Jahr in London unter Vertrag steht, stand nach der Coronapause noch nicht eine Minute auf dem Platz. Auch Shkodran Mustafi fehlte nach einer Oberschenkel-OP.

Überschattet wurde die Partie vom frühzeitigen Ausscheiden Pulisics: Der Offensivstar humpelte kurz nach Wiederanpfiff (48.) mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld, erlitt bei einem Schuss wahrscheinlich eine Muskelblessur.

Für den früheren Bayern-Flirt Callum Hudson-Odoi kam bei den Blues in der Schlussphase noch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger.

Source: sport1.de