Heat feiern furiosen Restart – Butler verwirrt mit Trikot

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Jimmy Butler liefert wieder!

Bereits in seinem ersten Spiel nach dem Restart der NBA zeigte sich der Small Forward schon wieder in bester Spiellaune und steuerte als Topscorer 22 Punkte zum 125:105-Sieg gegen die Denver Nuggets bei. Dazu überzeugte er mit starken 54 Prozent Trefferquote aus dem Feld und sieben Assists.

Unterstützt wurde der Superstar von Bam Adebayo, der sich ebenfalls mit 22 Punkten in die Scorerliste eintrug und mit neun Rebounds das Double-Double nur knapp verpasste.

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Allerdings musste die Franchise aus Florida lange kämpfen, bis der am Ende verdiente Sieg feststand. Zur Halbzeit lag man noch knapp mit 56:57 zurück. Nach der Pause stieg Miami dann ordentlich aufs Gas und entschied das dritte Viertel mit 38:22 für sich. Dazu zitterten den Nuggets zunehmend die Hände. Acht Turnover allein in diesem Viertel sind der beste Beweis dafür.

Am Ende konnten die Nuggets dieser Offensivgewalt der Heat nichts mehr entgegensetzen und mussten sich deutlich geschlagen geben.

Butler sorgt für Trikot-Verwirrung

Allerdings sorgte Heat-Superstar Butler nicht nur auf dem Feld für Furore. Bereits vor Spielbeginn waren alle Augen auf ihn gerichtet. Er hatte die NBA gebeten, mit einem Trikot ohne Namen auflaufen zu dürfen. So wollte er für soziale Gerechtigkeit demonstrieren. Dies wurde ihm von der Liga jedoch untersagt.

Als der 30-Jährige vor dem Spiel dann doch ohne Namen auf seinem Trikot das Parkett betrat, schickte ihn der Schiedsrichter zurück in die Kabine. Erst nachdem er mit einem beschrifteten Trikot zurückkehrte, pfiff der Referee das Match an.

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Ebenfalls aus Protest gegen soziale Ungerechtigkeit knieten fast alle Spieler und Betreuer beider Teams. Lediglich Meyers Lonard von den Miami Heat stand während der Hymne. Dies wollte er aber nicht als Statement gegen die Black-Lives-Matter-Bewegung sehen. „Ich glaube absolut an Black Lives Matter“, machte er klar und trug ein T-Shirt mit diesem Motto.

Allerdings könne er während der Hymne nicht knien, da er seinen Bruder würdigen möchte, der als Soldat der US Marines bereits zweimal in Afghanistan im Einsatz war.

„Ich stehe hinter Black Lives Matter und ich will gleichzeitig das Militär, meinen Bruder und alle Menschen, die für unsere Rechte und unser Land gekämpft haben, ehren“, verteidigte er sein Stehen.

Bereits am Vortag war Jonathan Isaac von den Orlando Magic während der Hymne nicht aufs Knie gegangen.

Source: sport1.de